~ The Gorean Real Life Community › Forums › Freie und Sklaven › Die berufstätige sklavin
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| 13. January 2012 at 07:06 #2334 | |
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danka |
Liebe Sera, Zu Deutschland kann dieses Mädchen nur sagen, was es gehört hat, von ihren Kindern, welche in Deutschland leben. Eine Tochter ist im Norddeutschen, ist verheiratet (was der Grund ihres Gehen war), hat studiert, bekommt keine Arbeit. Auch bei uns ist Arbeitslosigkeit, wenn auch nicht, oder noch nicht in diesem hohen Ausmaß. Danka will und wird nicht politisieren. Man kann wirklich nich verallgemeinern, weil eben Alle und Alles sich unterscheidet. Dieses Mädchen sah keinen politischen, noch wirtschaftlichen Hintergrund in dieser Frage. In tiefer demütiger Verbeugung |
| 13. January 2012 at 12:39 #2335 | |
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adira - kajira of Alduras |
Liebe sera, liebe danka, es ist zwar etwas offtopic, aber dieses mädchen möchte an dieser Stelle kurz etwas einschieben, über Meinungsaustausch und Rechthaben. Dieses mädchen hat den Eindruck, dass hier teilweise zwar allgemein argumentiert wird (zum Beispiel über Sinn oder Unsinn von einer Kultur mit Sklaverei in Bezug auf die Berufstätigkeit) aber primär verschiedene Ansichten darüber vorherrschen, was Sklaverei ist. Es ist schon richtig, dass man in einem Forum Meinungen austauscht. Und gerade beim Thema der Sklavenhaltung kommt es oft zu ziemlich heftigen Diskussionen. Wir werden hier kein einheitliches Meinungsbild schaffen, das ist auch nicht Sinn eines Forums. Aber was wir lernen sollten ist Respekt gegenüber der anderen Lebensweise. Dieses mädchen hat zum Beispiel kein Problem damit, wenn jemand seine Beziehungsform beschreibt, welche nichts mit der Sklaverei zu tun hat, wie sie in vielen Kulturen bestanden hatte, oder auch nichts mit moderner Sklaverei, sondern eher als Sklavin im BDSM Sinne, wo das selbe Wort Verwendung findet, aber eine ganz andere Bedeutung hat. Sie hat auch kein Problem, wenn man den Begriff Sklaverei verwendet, obwohl man dieses dann etwas anders definiert. Sie hatte deshalb ein neues Thema eröffnet, in dem jeder seine persönlichen Gedanken dazu äußern und eben auch seinen Standpunkt darlegen kann. Es ist erstens wichtig, dass sich ein jeder mit der eigenen Lebensweise identifizieren kann und auch damit glücklich ist, wenn dem so ist, ist es doch wundervoll, nicht? Wenn jemand von sich sagt, als Sklavin zu leben, sich aber gleichzeitig von der Sklaverei, wie sie in verschiedener Weise existiert hat distanziert, ist das in Ordnung. Was dieses mädchen jedoch nicht stehen lassen kann ist, wenn jemand anderes sagt, dass jenes was dieses mädchen lebt, ebenfalls keine Sklaverei sei. Also wenn jemand meint, die Lebensweise dieses mädchens sei (auch) keine Sklaverei und es mit der eigenen Lebensweise oder der von dritter gleichstellt, dann muss sie dazu Stellung nehmen und ihren Standpunkt verteidigen. Damit sagt sie nichts über den Standpunkt eines anderen aus! Toleranz bedeutet, andere Lebensweisen zu respektieren, es bedeutet aber nicht, seine eigene zu Verleugnen oder sich verbiegen zu lassen, damit es für andere schöner ausschaut. Dieses mädchen hat ihren Standpunkt bereits ziemlich deutlich beschrieben. Es mag nicht aller Leuts Meinung entsprechen und auch mag man denken, dieses mädchen habe jeden Realitätsbezug verloren, aber dieses mädchen weiss, was sie ist. Sie kann natürlich nicht verlangen, dass das jeder glaubt oder auch so sieht, aber man wird dieses mädchen kaum von etwas anderem überzeugen können. Wenn man aber in irgendwelchen Themen schreibt, weiss jeder, dass dieses mädchen mit Sklaverei meint, wenn sie davon spricht. Oder um es noch einmal anders auszudrücken: je näher man in seiner Argumentation eine Lebensweise eines anderen oder die Definition dessen, hinterfragt oder gar zu widerlegen versucht, desto mehr wird derjenige zwangsläufig in Verteidigungshaltung gehen und “Recht haben wollen”. Und auch zu Recht, denn es geht nicht um Recht haben im allgemeinen Sinne, sondern das eigene Leben betreffend. Natürlich ist so eine Hinterfragen grundsätzlich auch ein Zeichen, dass man vom Diskussionspartner ernst genommen wird, weil dieser sich ja mit den eigenen Gedanken auseinandersetzt und bis zu einem gewissen Grad ist es auch positiv, wenn man bestimmte Dinge anspricht, die Fragen aufwerfen. Im Ergebnis sollte man aber nicht belehren und dem anderen sagen, was er lebt sei etwas anderes, als er sagt. Es kann nur zu Unfrieden führen. Also sollten wir alle (adira schließt sich da mit ein) überlegen, ob wir uns mit dem was wir schreiben anmaßen, den anderen zu belehren und zwar über dessen persönliches Leben oder ob wir “Recht haben wollen” was unser eigenes Leben betrifft. Wollen wir, was die Lebensweise des anderen betrifft, Fragen stellen, um besser zu verstehen und entsprechend unsere Meinung zu bilden oder geht es uns darum, dem anderen seinen Standpunkt zu widerlegen? An der Meinungsbildung kann man keine Vorschriften machen, die bildet sich jeder sowieso. Es ist in Ordnung, eine andere Meinung zu haben, aber man sollte deutlich machen, dass es die persönliche Meinung ist und daraus keinen allgemeinen Anspruch auf Richtigkeit ableiten. Dieses mädchen reagiert etwas sensibel darauf, was sie zu verzeihen bittet, weil sie die Erfahrung recht häufig gemacht hatte, dass andere besser “wussten”, was dieses mädchen tatsächlich sei und wenn sie ihren Standpunkt dargelegt hatte, zurechtgewiesen wurde, sie solle doch nicht immer Recht haben wollen. Bitte bedenkt bei den Argumentationen auch, dass es schon gar nicht leicht ist, öffentlich zu schreiben, dass es sich um reale Sklaverei handelt. Wie schon an anderer Stelle geschrieben wurde, ist Sklaverei offiziell in fast allen Staaten der Erde abgeschafft worden (das heisst es gibt 1. keine Gesetze mehr, die die Sklaverei regeln, 2. daraus ergibt sich, dass es keinen Rechtsanspruch, also keine staatliche Unterstützung gibt und 3. dass Sklaverei gegen den Willen der Betroffenen unter Strafe gestellt ist). Es ist also eher zu erwarten, dass sich die Sklavinnen (und erst Recht die Eigentümer) mit eindeutigen Äußerungen zurückhalten, weil sehr schnell der Vorwurf kommt, man würde strafbare Handlungen verharmlosen und befürworten. Darum geht es aber nicht. Es geht vielmehr darum, dass recht viele (Frauen) den Wunsch haben und davon Träumen, wirkliche Sklaverei zu erleben und das Bedürfnis haben, sich mit jenen auszutauschen, die reale Sklavinnen sind. Die Sklavinnen tauschen sich untereinander ohnehin aus und zwar dort, wo es nicht jeder öffentlich mit lesen kann. Diese Sklavin schreibt, weil sie von vielen Frauen ein Feedback bekommt, denen es hilft. Dafür schreibt sie von ihrem Leben. Sollte eine Community für goreanische Lebensweise nicht die Möglichkeit dafür bieten? Ausserdem geht es bei jeder Sklavin, die sich äußert um sehr tiefe und sehr persönliche Gefühle, Erfahrungen und Erlebnisse. Diese in Frage zu stellen oder erklären zu wollen, kann sehr schnell verletzend werden. Das trifft natürlich auf alle Diskussionen zu, auch in die andere Richtung, letztlich ist alles rund um Beziehung ein sehr persönliches und sensibles Thema, weshalb es gut ist, entsprechend sensibel damit umzugehen. Vielen Dank, Dieser Beitrag wurde vom Herrn dieses mädchens gelesen und genehmigt |
| 6. February 2012 at 06:17 #3096 | |
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sera{W} |
Liebe danka, liebe sera, nun bin ich ja bekannt dafür im realen Leben und im Netz, durchaus einiges zu hinterfragen, um es besser verstehen zu können. Ich selbst betrachte meinen Lebensstil nicht nur innerhalb der Beziehung sondern auch im Zusammenhang mit meinem Umfeld. Die evtl. Berufstätigkeit einer sklavin findet meist außerhalb der eigenen Beziehung statt, so sie denn genehmigt ist. (Was ist eigentlich eine sklavin im BDSM-Sinn?) Da ich im realen Leben innerhalb und außerhalb der Beziehung nicht in der dritten Person rede, weil dies auf völliges Unverständnis stoßen würde in unserer kleinen Stadt, erlaube ich mir, hier auch in der “ich-Form zu shreiben. Mal abgesehen davon versuche ich in keinster Weise, etwas zu widerlegen, sondern durch Nachfragen mein Gegenüber besser zu verstehen (habe ich oben bereits geschrieben). knicks |
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